Banksonderreise nach Island

Reisebericht

1. Tag
Flug nach Reykjavik

2. Tag
Der erste Tag unserer Banksonderreise begann für die 41 Teilnehmer mit einer Stadtrundfahrt durch Reykjavik. Vorbei an Stadtteich, Rathaus, Hallgrimskirche und dem Konzerthaus Harpa ging es zum Aussichtspunkt Perlan. Wir besichtigten das Höfdi-Haus, wo sich 1986 Reagan und Gorbatschow trafen und fuhren via Bessastadir – dem Wohnsitz des Präsidenten - zur Halbinsel Reykjanes. Nach einer Rundfahrt stand dann schon der erste Reisehöhepunkt auf dem Plan: Ein Bad in Islands wohl bekanntestem Wahrzeichen – der Blauen Lagune.

3. Tag
Wir verließen Reykjavik in östlicher Richtung zum eindrucksvollen Nationalpark Thingvellir mit dem größten natürlichen See des Landes. Hier wurde im Jahre 930 eines der ältesten Parlamente der Welt gegründet. Im Nationalpark sind die Bruchstellen des Auseinanderdriftens der amerikanischen und eurasischen Kontinentalplatten deutlich zu erkennen. Eine kurze Wanderung durch die Allmännerschlucht versetzte uns beinahe in frühere Zeiten. Weiter ging es in den Bezirk Borgarfjördur zum ehemaligen Wohnort des bedeutenden mittelalterlichen Schriftstellers Snorri Sturlusson.

Beeindruckend waren die Lava-Wasserfälle Hraunfossar. Hier strömt das Wasser auf einer Länge von ca. einem Kilometer direkt aus dem schwarzen Lavagestein.

Brodelnd kochendes Wasser ergießt sich aus der größten Heißwasserquelle Europas – des Deildartunguhver.

4. Tag
Durch das fruchtbare Farmland im Süden Islands ging es zu den hohen Wasserfällen Seljalandsfoss und Skogafoss. Am Seljalandsfoss konnten wir auch einen Blick hinter den Wasserschleier werfen. Der Skogafoss liegt an der ehemaligen Steilküste zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull unter denen Vulkane schlummern. In der Nähe des südlichsten Küstenortes Islands, Vik, unternahmen wir einen Spaziergang am schwarzen Sandstrand zu den hohen Vogelklippen. Die schwarze Lava setzt fantastische Kontraste zu den weißen Schaumkronen des aufgewühlten Meeres. Der besondere Reiz des Strandes sind die schwarzen Felsnadeln vor der Küste. Der Legende nach handelt es sich um versteinerte Trolle, die einen Dreimaster an Land ziehen wollten.

5. Tag
Mitten im Atlantik gelegen, bietet Island den optimalen Ausgangspunkt für Wahlbeobachtungsfahrten. Bei einer spannenden Bootsfahrt durch die Bucht Faxafloi konnten wir zahlreiche Wale fotografieren.

6. Tag
Über das Hochplateau Hellisheidi ging es zum Ort Hveragerdi, in dessen Nähe weiße Dampfsäulen gen Himmel aufsteigen. Wir fuhren weiter in das Hochtemperaturgebiet Haukadalur mit dem großen Geysir, Namensgeber aller Geysire der Welt. Die sehr aktive Springquelle Strokkur (dt. Butterfass) schießt etwa alle acht Minuten eine bis zu 30 Meter hohe Wassersäule in die Luft. Nur wenige Kilometer weiter besichtigen wir den Gullfoss, der bekannte goldene Wasserfall, der in zwei Stufen in eine gewaltige Schucht hinabstürzt. Er zählt zu den schönsten Wasserfällen des Landes.

7. Tag
Der Tag stand ganz im Zeichen kulinarischer Köstlichkeiten Islands. Wir besuchten zunächst die Milchbauern auf dem Hof Efsti-Dalur, der seit Generationen in Familienbesitz ist. Auf unterhaltsame Weise erzählten uns die Familienmitglieder über das Leben der Milchbauern früher und heute. Eine Verkostung der dort hergestellten Produkte durfte nicht fehlen – Eiscreme, Feta und natürlich das Nationaldessert Islands Skyr. Entspannung fanden wir nach kurzer Fahrt im geothermalen Wasser der Secret Lagoon.  Auf der Tomatenfarm Fridheimar lernten wir, wie man mit geothermaler Energie ein Gewächshaus betreibt. Hier befindet sich die größte Tomatenzucht Islands. Vom Geschmack der Tomaten konnten wir uns bei einer Suppe mit selbstgebackenem Brot überzeugen. Mit einem Lobster Dinner im Rauda Husik direkt an der Südküste ließen wir den Tag ausklingen.

8. Tag
Rückflug nach Frankfurt

 

Bildergalerie